Heute war wieder ein wunderschöner Spielgruppen-Garten-Tag. Jetzt konnten wir auch endlich die Sandkasten-Saison eröffnen:
Kleine Kinder sind spannend, lustig, spontan und vor allem eins: so unberechenbar! Einblicke in meinen bunten Alltag als Spielgruppenleiterin. Viel Spass!
Dienstag, 27. März 2012
Dienstag, 13. März 2012
Geburtstag
Wenn ein Kind Geburtstag hat, feiern wir das natürlich auch in der Spielgruppe. Unser Geburtstagsritual ist nicht jedes Jahr dasselbe. Dieses Jahr gehen wir jeweils auf Schatzsuche mit Lilly und Oscar im Buch "Der Schatz von Käpt'n Krok". Den Kindern wird übrigens nicht langweilig, wenn man ihnen ein Bilderbuch mehr als einmal erzählt. Im Gegenteil: Sie machen mit und freuen sich, wenn sie wissen, was jetzt dann gleich auf der nächsten Seite passieren wird.
Nachdem ich das Bilderbuch erzählt haben, zünde ich die Kerzen der Geburtstagsschlange an und wir singen dem Geburtstagskind, dessen Stuhl übrigens speziell geschmückt ist, "Happy Birthday" auf Englisch, auf Deutsch und auf eine Tiersprache, die sich das Kind wünschen darf (am tollsten ist jeweils der Löwe oder das Krokodil, da haben wir nachher alle Halsschmerzen...). Übrigens gar nicht so einfach für Kinder: Im Mittelpunkt stehen. Das ist für viele noch schwer auszuhalten und will auch gelernt sein. Nun darf das Geburtstagskind die Kerzen ausblasen. Es bekommt eine kleine Schatztruhe und alle anderen Kinder dürfen für das Geburtstagskind einen Muggelstein aus einer grösseren Schatzkiste aussuchen und in die kleine Truhe des Kindes legen. Zu einem Geburtstagsfest gehört natürlich auch ein richtiges Festmahl. Die Kinder dürfen an ihrem Geburtstag ein feines Znüni für alle mitbringen. Zu trinken gibt's ausnahmweise Sirup anstatt Tee oder Wasser.
An unserer Geburtstagswand kommt das Foto des Geburtstagskindes zum Vorschein. Das Foto ist Teil einer kleinen Bastelei, welche die Kinder am ersten Spielgruppentag mit ihren Mamis kreiert haben. Bis ihr Foto zum Vorschein kommt, fragen mich die Kinder immer wieder: "Welches ist meines? Bin ich als nächstes dran?"
Sonntag, 4. März 2012
Donnerstag, 23. Februar 2012
Fasnacht
Nach zwei Wochen Spielgruppenpause (ein Woche Ausfall, da die Wasserleitungen zugefroren waren und eine Woche Ferien) sind wir diese Woche wieder frisch und aufgetaut gestartet. Da das kommende Wochenende Fasnacht ist, haben ich die Spielgruppe diese Woche diesem Thema verschrieben.
Wer wollte, durfte sich von mir schminken lassen. Dieses Jahr war das jedoch nicht so gefragt. Manche Kinder mögen das halt überhaupt nicht. Ich malte vorallem Katzen und eine Honigbiene. Mit Vierjährigen ist das schminken manchmal gar nicht so einfach zu bewerkstelligen. So lange stillhalten ist noch schwierig.
Heute habe ich die Kinder mit Klebstreifen und Konfetti werkeln lassen. Mit dem Ergebnis habe ich unser Fenster dekoriert:
Diese Vogelmasken habe ich aus Eierkarton geschnitten. Die Kinder durften sie mit Filzstiften bemalen (flüssige Malfarbe deckt etwas besser, da wir unplanmässig eine Woche Ausfall hatten, reichte aber die Zeit zum trocknen nicht mehr..). Ich habe zwei Löcher für die Augen ausgeschnitten, Federn aufgeklebt und ein Gummiband eingezogen, fertig. Für die Kinder ist der Abstand der Augenlöcher grad passend, für Erwachsene sind die Masken leider etwas zu klein...
Wer wollte, durfte sich von mir schminken lassen. Dieses Jahr war das jedoch nicht so gefragt. Manche Kinder mögen das halt überhaupt nicht. Ich malte vorallem Katzen und eine Honigbiene. Mit Vierjährigen ist das schminken manchmal gar nicht so einfach zu bewerkstelligen. So lange stillhalten ist noch schwierig.
Heute habe ich die Kinder mit Klebstreifen und Konfetti werkeln lassen. Mit dem Ergebnis habe ich unser Fenster dekoriert:
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| Konfetti in ein Backblech füllen und Klebstreifen in die Konfetti drücken. Der Streifen kann beliebig lang werden. |
Diese Vogelmasken habe ich aus Eierkarton geschnitten. Die Kinder durften sie mit Filzstiften bemalen (flüssige Malfarbe deckt etwas besser, da wir unplanmässig eine Woche Ausfall hatten, reichte aber die Zeit zum trocknen nicht mehr..). Ich habe zwei Löcher für die Augen ausgeschnitten, Federn aufgeklebt und ein Gummiband eingezogen, fertig. Für die Kinder ist der Abstand der Augenlöcher grad passend, für Erwachsene sind die Masken leider etwas zu klein...
Donnerstag, 26. Januar 2012
Das kleine Blau und das kleine Gelb
Erzähl es mir - und ich werde es vergessen.
Zeig es mir - und ich werde mich erinnern.
Lass es mich tun - und ich werde es behalten.
Konfuzius
Diese Geschichte erzählte ich heute den Kindern. Mit erstaunlich einfachen Bildern erzählt Leo Lionni die Geschichte vom kleinen Blau, seinem besten Freund dem kleinen Gelb und all den anderen Farben und was geschieht, wenn sich die beiden Farben umarmen . Eine erste kleine Farbenlehre.
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| Das kleine Blau und das kleine Gelb |
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| Ein grünes Kind? Kennen wir nicht! |
Natürlich gibt's am Schluss ein Happy-End. Die Eltern erkennen ihre Kinder wieder und alle spielen vergnügt zusammen.
Im Anschluss zeigte ich den Kindern anhand von transparenten, farbigen Folien was passiert, wenn diese übereindandergeschoben werden. Sie durften gleich selber experimentieren. Welche Farbe kommt zum Vorschein wenn wir Rot und Gelb übereinander legen? Und bei Blau und Rot? Es kamen interessante Vorschläge und im Anschluss gab es meist grosse Augen.
Nun ging es ans ausprobieren. Heute stellte ich zum Malen nur die Farben Blau und Gelb zur Verfügung. Ganz vertieft malten und experimentierten die Kinder. Ab und zu stiess ein Kind ein vergnügliches Quitschen hervor, wenn es wieder ein schönes Grün auf seinem Blatt entdeckte.
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| Unverkennbar: Das kleine Blau mit Mama und Papa und das kleine Gelb mit Mama und Papa.. |
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| ... und so sah das Bild am Schluss aus. |
Für die Kinder muss es sich wie Zauberei anfühlen, wenn aus zwei verschiedenen Farben plötzlich eine ganz neue entsteht. Und so ganz nebenbei haben sie etwas Interessantes über Farben erfahren.
Donnerstag, 19. Januar 2012
Der Eisbär und der Regenbogen
Ganz weit im Norden waren wir heute. Am Nordpol, bei den Eisbären. Bei Ben, dem Eisbären. Der kleine Ben findet es langweilig, weiss zu sein. Er träumt davon bunt zu sein, bunt wie der Regenbogen. Als er aber aufwacht ist er wieder weiss. Dann begegnet Ben einem glücklichen Schneemann, der ist auch weiss. Beim Versteckspiel im Schnee mit seinen Freunden, kann ihn keiner finden, das findet Ben auch toll. Am Ende ist Ben doch ganz glücklich, genau so weiss wie seine Schwester und seine Mami zu sein. Ein wunderschönes Glitzerbilderbuch. Ich benutze diese Geschichte jedes Jahr als Einstieg, um mit den Kindern das Thema "Farben" anzuschauen.
Anschliessend durften die Kinder mit wasserlöslichen Wachsmalstiften einen bunten Ben malen.
Anschliessend durften die Kinder mit wasserlöslichen Wachsmalstiften einen bunten Ben malen.
Daneben gab es heute auch noch Tränen. Zwei Kinder die immer genau die gleiche Lego-Lokomotive haben wollten, ein Junge der hingefallen ist, genau in eine Stuhlkannte rein (Gottseidank ist ausser einer Schramme quer übers Gesicht nichts weiter passiert) und, ganz speziell, ein kleines Stück Apfel, das zwischen zwei Zähnchen stecken geblieben ist und dort nicht mehr rauswollte (Wir habens dann doch noch raus bekommen und das Mädchen hat sich wieder beruhigt). Das sind solche Tage, an denen ich froh bin, wenn die zwei Stunden vorbei sind...
Dienstag, 10. Januar 2012
Dä wünscht sich e Huufe Schnee...
Heute sind wir auch mit der Spielgruppe ins Jahr 2012 gestartet. Mit Ausnahme eines Jungen, der in Skiurlaub ist, sind alle wieder gekommen. Unser Erzählstein leistete wieder gute Dienste, die Kinder hatten nämlich einiges zu erzählen: "Der Papa hat gekocht, das hat aber nicht geschmeckt!", "Also mein Papi kocht gut!", "Wir sind mit dem Auto im Schnee stecken geblieben", "Ich bin auf den Kopf gefallen, schau!", "Ich habe vom Götti eine Barbie-Puppe bekommen", "Wir werden nach Österreich in den Skiurlaub fahren, dort hat es sooooo viel Schnee...!" etc. Ja, dieser Schnee. In den Bergen wissen sie nicht mehr wohin mit all der weissen Pracht. Und wir sitzen in einer Mischung aus Grau-Dunkelgrün-Braun. Dem haben wir heute entgegengewirkt und haben uns den Winter in die Spielgruppe geholt:
Mit einem Fingervers:
Dä wünscht sich e Huufe Schnee,
Dä no grad e Huufe meh,
Dä hät gärn e Schneemaa gmacht,
Dä miech gärn e Schneebauschlacht,
Dr Chlinscht, dä luegt und seit:
Heit dr gseh! Es schneit, es schneit!
Und mit langen, weissen, Schneeflockenketten:
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