Donnerstag, 5. April 2012

Frohe Ostern!

Heute hat uns eine Überraschung erwartet:



Unsere selbstgestalteten Osterkörbchen waren mit Leckerein gefüllt. Vermutlich war der Osterhase in aller früh schon unterwegs... Oder wie es ein Spielgruppenmädchen erklärt hat: "Der Osterhase zaubert das herein, schliesslich war ja die Türe abgeschlossen!"

Wie meistens vor den Ferien oder besonderen Anlässen (was heute gleich beides zutraf) waren die Kinder ganz aufgeregt und zappelig. Trotzdem versuchte ich mein mitgebrachtes Bilderbuch zu erzählen. Ich finde die Geschichte so "härzig":


Ich liebe die Pauli-Geschichten und die schönen Illustrationen dazu. Frohe Ostern, Pauli finde ich besonders schön, weil sie eine überraschende Wendung nimmt. Kinder, welche nicht mehr ganz so sicher sind, ob's den Osterhasen gibt, fangen dann wieder an zu grübeln...:

Pauli, der kleine Kaninchenjunge erfährt von seinem Bruder Max, dass es einen Osterhasen geben soll, der den Menschenkindern bunte Ostereier und kleine Geschenke bringt. Die Kaninchenkinder möchten auch Geschenke bekommen vom Osterhasen und machen sich darum auf die Suche nach ihm. Da sie ihn nicht finden, entschliesst sich Pauli, den Osterhasen zu spielen für seine Geschwister. Voller Vorfreude sammelt er farbige Flusskiesel als Ostereier und für jedes Kaninchenkind bastelt er ein kleines Geschenk. Am Sonntag Morgen früh versteckt er alles im Garten. Welch Freude bei seinen Geschwistern, als sie die Geschenke entdecken. Noch viel grösser ist die Freude bei Pauli, als er unter den Büschen auch für sich ein farbiges Osterei und eine Weidenflöte findet! Gibts den Osterhasen also doch?

Dienstag, 27. März 2012

Sandkasten-Saison

Heute war wieder ein wunderschöner Spielgruppen-Garten-Tag. Jetzt konnten wir auch endlich die Sandkasten-Saison eröffnen:



Dienstag, 13. März 2012

Geburtstag

Wenn ein Kind Geburtstag hat, feiern wir das natürlich auch in der Spielgruppe. Unser Geburtstagsritual ist nicht jedes Jahr dasselbe. Dieses Jahr gehen wir jeweils auf Schatzsuche mit Lilly und Oscar im Buch "Der Schatz von Käpt'n Krok". Den Kindern wird übrigens nicht langweilig, wenn man ihnen ein Bilderbuch mehr als einmal erzählt. Im Gegenteil: Sie machen mit und freuen sich, wenn sie wissen, was jetzt dann gleich auf der nächsten Seite passieren wird.



Nachdem ich das Bilderbuch erzählt haben, zünde ich die Kerzen der Geburtstagsschlange an und wir singen dem Geburtstagskind, dessen Stuhl übrigens speziell geschmückt ist, "Happy Birthday" auf Englisch, auf Deutsch und auf eine Tiersprache, die sich das Kind wünschen darf (am tollsten ist jeweils der Löwe oder das Krokodil, da haben wir nachher alle Halsschmerzen...). Übrigens gar nicht so einfach für Kinder: Im Mittelpunkt stehen. Das ist für viele noch schwer auszuhalten und will auch gelernt sein. Nun darf das Geburtstagskind die Kerzen ausblasen. Es bekommt eine kleine Schatztruhe und alle anderen Kinder dürfen für das Geburtstagskind einen Muggelstein aus einer grösseren Schatzkiste aussuchen und in die kleine Truhe des Kindes legen. Zu einem Geburtstagsfest gehört natürlich auch ein richtiges Festmahl. Die Kinder dürfen an ihrem Geburtstag ein feines Znüni für alle mitbringen. Zu trinken gibt's ausnahmweise Sirup anstatt Tee oder Wasser.

An unserer Geburtstagswand kommt das Foto des Geburtstagskindes zum Vorschein. Das Foto ist Teil einer kleinen Bastelei, welche die Kinder am ersten Spielgruppentag mit ihren Mamis kreiert haben. Bis ihr Foto zum Vorschein kommt, fragen mich die Kinder immer wieder: "Welches ist meines? Bin ich als nächstes dran?"

Sonntag, 4. März 2012

Frühling

Letzte Woche hat der Frühling an die Spielgruppentüre geklopft:


Donnerstag, 23. Februar 2012

Fasnacht

Nach zwei Wochen Spielgruppenpause (ein Woche Ausfall, da die Wasserleitungen zugefroren waren und eine Woche Ferien) sind wir diese Woche wieder frisch und aufgetaut gestartet. Da das kommende Wochenende Fasnacht ist, haben ich die Spielgruppe diese Woche diesem Thema verschrieben.

Wer wollte, durfte sich von mir schminken lassen. Dieses Jahr war das jedoch nicht so gefragt. Manche Kinder mögen das halt überhaupt nicht. Ich malte vorallem Katzen und eine Honigbiene. Mit Vierjährigen ist das schminken manchmal gar nicht so einfach zu bewerkstelligen. So lange stillhalten ist noch schwierig.



Heute habe ich die Kinder mit Klebstreifen und Konfetti werkeln lassen. Mit dem Ergebnis habe ich unser Fenster dekoriert:

Konfetti in ein Backblech füllen und Klebstreifen in die Konfetti drücken. Der Streifen kann beliebig lang werden.



Diese Vogelmasken habe ich aus Eierkarton geschnitten. Die Kinder durften sie mit Filzstiften bemalen (flüssige Malfarbe deckt etwas besser, da wir unplanmässig eine Woche Ausfall hatten, reichte aber die Zeit zum trocknen nicht mehr..). Ich habe zwei Löcher für die Augen ausgeschnitten, Federn aufgeklebt und ein Gummiband eingezogen, fertig. Für die Kinder ist der Abstand der Augenlöcher grad passend, für Erwachsene sind die Masken leider etwas zu klein...


Donnerstag, 26. Januar 2012

Das kleine Blau und das kleine Gelb

Erzähl es mir - und ich werde es vergessen.
Zeig es mir - und ich werde mich erinnern.
Lass es mich tun - und ich werde es behalten.

Konfuzius




Diese Geschichte erzählte ich heute den Kindern. Mit erstaunlich einfachen Bildern erzählt Leo Lionni die Geschichte vom kleinen Blau, seinem besten Freund dem kleinen Gelb und all den anderen Farben und was geschieht, wenn sich die beiden Farben umarmen . Eine erste kleine Farbenlehre.



Das kleine Blau und das kleine Gelb mit Mama und Papa


Ein grünes Kind? Kennen wir nicht!


Natürlich gibt's am Schluss ein Happy-End. Die Eltern erkennen ihre Kinder wieder und alle spielen vergnügt zusammen.

Im Anschluss zeigte ich den Kindern anhand von transparenten, farbigen Folien was passiert, wenn diese übereindandergeschoben werden. Sie durften gleich selber experimentieren. Welche Farbe kommt zum Vorschein wenn wir Rot und Gelb übereinander legen? Und bei Blau und Rot? Es kamen interessante Vorschläge und im Anschluss gab es meist grosse Augen.





Nun ging es ans ausprobieren. Heute stellte ich zum Malen nur die Farben Blau und Gelb zur Verfügung. Ganz vertieft malten und experimentierten die Kinder. Ab und zu stiess ein Kind ein vergnügliches Quitschen hervor, wenn es wieder ein schönes Grün auf seinem Blatt entdeckte.



Unverkennbar: Das kleine Blau mit Mama und Papa und das kleine Gelb mit Mama und Papa..

... und so sah das Bild am Schluss aus.

Für die Kinder muss es sich wie Zauberei anfühlen, wenn aus zwei verschiedenen Farben plötzlich eine ganz neue entsteht. Und so ganz nebenbei haben sie etwas Interessantes über Farben erfahren.

Donnerstag, 19. Januar 2012

Der Eisbär und der Regenbogen

Ganz weit im Norden waren wir heute. Am Nordpol, bei den Eisbären. Bei Ben, dem Eisbären. Der kleine Ben findet es langweilig, weiss zu sein. Er träumt davon bunt zu sein, bunt wie der Regenbogen. Als er aber aufwacht ist er wieder weiss. Dann begegnet Ben einem glücklichen Schneemann, der ist auch weiss. Beim Versteckspiel im Schnee mit seinen Freunden, kann ihn keiner finden, das findet Ben auch toll. Am Ende ist Ben doch ganz glücklich, genau so weiss wie seine Schwester und seine Mami zu sein. Ein wunderschönes Glitzerbilderbuch. Ich benutze diese Geschichte jedes Jahr als Einstieg, um mit den Kindern das Thema "Farben" anzuschauen.




Anschliessend durften die Kinder mit wasserlöslichen Wachsmalstiften einen bunten Ben malen.



Daneben gab es heute auch noch Tränen. Zwei Kinder die immer genau die gleiche Lego-Lokomotive haben wollten, ein Junge der hingefallen ist, genau in eine Stuhlkannte rein (Gottseidank ist ausser einer Schramme quer übers Gesicht nichts weiter passiert) und, ganz speziell, ein kleines Stück Apfel, das zwischen zwei Zähnchen stecken geblieben ist und dort nicht mehr rauswollte (Wir habens dann doch noch raus bekommen und das Mädchen hat sich wieder beruhigt). Das sind solche Tage, an denen ich froh bin, wenn die zwei Stunden vorbei sind...